Augsburg am 02. und 03. Juli 2010

Voraussetzungen für den verantwortungsbewussten Einsatz von Tieren in der Therapie am Beispiel des Pferdes

Für das Gruppen- und Familientier Pferd, dessen Organismus sich während der Evolution an das Leben in der Steppe angepasst hat, bedeutet der Einsatz in der Therapie eine enorme psychische Belastung.

Daher gilt es, sich bei der Ausbildung sowie bei der Ausgleichs- und Korrekturarbeit auch der Psyche des Pferdes zu widmen und dabei die pferdegerechten Bedürfnisse und Verhaltensweisen stets zu berücksichtigen.

Um größt mögliche Sicherheit während des therapeutischen Einsatzes gewährleisten zu können und um eine lange währende Einsatzfähigkeit des Pferdes zu ermöglichen, ist es von entscheidender Bedeutung negative Stressoren frühzeitig zu erkennen, richtig zu deuten und weitestgehend auszuschalten. In den Fällen, wo ein Ausschalten der negativen Stressoren nicht oder nur unzureichend möglich ist, muss der Therapeut bemüht sein, dem Pferd einen adäquaten Ausgleich zu bieten, um den entstandenen Stress abbauen zu können und um so das Pferd vor Spätfolgen eines chronisch gewordenen Stressleidens zu schützen.

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Pferdegestützte Interventionen


Warum Pferdegestützte Interventionen? Dazu einen Blick auf die Mensch-Pferd-Beziehung:

Rückblick / Augenblick / Einblick / Ausblick

 

Dem Therapiepferd eine Stimme geben


Die Pferdegestützte Arbeit ohne geeignetes Therapiepferd ist unmöglich. Deshalb habe ich mich entschlossen, auch zum Wohl des Menschen, den Therapiepferden eine Stimme zu geben.

 


Dr. med. vet. Katharina Westermann 

Westladbergen 165
48369 Saerbeck
Tel. 0171 - 533 49 04
info@delphine-des-nordens.de